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Weltkulturerbe in Deutschland Sie befinden sich |
![]() © UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. MaulbronnKloster und KlosterstadtUNESCO-Welterbestätte seit 1993 Die einstige Zisterzienser-Abtei ist nicht nur die am vollständigsten erhaltene Klosteranlage nördlich der Alpen, sondern auch ein repräsentatives Werk mittelalterlicher Baukunst. Mit dem Bau wurde 1147 begonnen, und 1178 konnte die Kirche, eine dreischiffige romanische Basilika, der Gottesmutter Maria geweiht werden. Der Herrenchor ist mit einem aus Eichenholz gefertigten und reich verzierten Chorgestühl ausgestattet. Anfang des 13. Jhd. erhielt die Kirche eine im Übergangsstil zwischen Romanik und Gotik erbaute dreischiffige Vorhalle (Paradies), die sich mit weiten Doppelbögen zum Wirtschaftshof hin öffnet. Noch heute wird der Klosterhof von der Wehrmauer und den in sie meist einbezogenen, daran- und darüber gebauten Türmen, Wirtschafts- und Wohngebäuden umringt. 1556 wurde die Abtei in eine evangelische Klosterschule umgewandelt, die Johannes Kepler, Hermann Hesse und Friedrich Hölderlin besuchten. Routenvorschlag Von Trier, Völklingen und Lorsch über Speyer nach Maulbronn |
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