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16. April 2007 – 17. Juni 2007 Buhmann und PentjakBerhard BuhmannBernhard Buhmann fertigt seine Portraits und Stillleben mit großem technischem Können, das an altmeisterliche Leistungen erinnert. Eine Reduktion seiner Arbeiten auf dieses Faktum wäre allerdings ebenso ein Fehler, wie der Versuch, nur der Kunstgeschichte einen direkten Vergleich entnehmen zu wollen. Denn obwohl sich Buhmann für Jan van Eyck und seinen Kreis interessiert und seine Lichtführung an Caravaggio erinnert, ist seine Thematik von hoher zeitgenössischer Aktualität. Die formal hart gesetzten Schatten, die Spannungen, die durch Bewegung und Stillstand entstehen, überträgt er inhaltlich auf seine Auseinandersetzung z.B. mit den Problematiken der „Generation Praktikum“, der alle Dargestellten angehören. Nicht nur aufgrund seines bereits abgeschlossenen Studiums der Soziologie, sondern auch als Resultat seiner Lebensrealität als Student an der Universität für Angewandte Kunst und seinem eigenen sozialen Umfeld beschäftigen Buhmann zeitrelevante Themen: Die Neuerungen unseres Medienzeitalters, die allgemeine Geschwindigkeit, die unsere Gesellschaft erfasst zu haben scheint und die damit einhergehende Forderung nach Flexibilität und unerschöpflicher Anpassungsfähigkeit. Und ebenso überzeichnet, wie diese Ideale, sind zum Teil Buhmanns Farben und Schatten- Die Plastizität und Helligkeit des vorderen Bildraumes im Hinblick auf die dunkle Unbestimmtheit des Hintergrundes ist ein der Realität gegenüberstehender Kontrast. Die augenscheinliche Ambivalenz von Licht und Schatten, Detail und Unschärfe erzählen im übertragenen Sinne von der schwankenden Unbestimmtheit, der die Porträtierten unterworfen sind. Gernot Petjak Rote Linien schneiden in die hohe Fläche eines weiten Himmels. Straßenlaternen erhalten portraithafte Prominenz. Aus der Ansicht eines unbewohnten Neubaues scheinen sich die Dreiecke der Fassade zu lösen um sich im gleichen Augenblick wieder ins Bildgefüge einzugliedern. Bei Gernot Petjaks Motiven handelt es sich um Ausschnitte der Realität, deren Präsenz und ästhetischer Wert erst durch seine Bilder ins Bewusstsein gelangen. Losgelöst aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen werden aus den Versatzstücken des Alltags Objekte, die sich an der Grenze zur Abstraktion und zur architektonischen Zeichnung befinden. Durch die hoch angelegten Betrachterstandpunkte scheinen sich die eigenen Füße vom Boden zu lösen und wie schwebend blickt man nun über tief im Bildraum gelegene Dächer und Straßenbeleuchtungen die sich plötzlich in greifbarer Nähe befinden. Petjak legt dabei die starken narrativen Qualitäten seiner Bildinhalte frei, erschließt neue Sichtweisen und Positionen. Innerhalb der von Menschen unbelebten Ausschnitte wird die Spannung von Vernetzung, Einzigartigkeit und scheinbarer Isolation (des Stadtraumes) spürbar. Still und bedeutungsgeladen stehen sie für sich und verweisen zugleich auf die weitläufigen tatsächlichen und geistigen Vernetzungen des Raums dem sie entnommen wurden. AdresseMOYA - Museum of Young ArtLöwelstrasse 20 1010 Wien Fon +43 1 535 19 89 http://www.moya-vienna.at ÖffnungszeitenDienstag-Sonntag 10-18 Uhr, Montag geschlossen.MuseumsbeschreibungDas MOYA - Museum of Young Art, Wiens erstes Museum für Junge Kunst des 21. Jahrhunderts, zeigt Junge Kunst der Jahre 2000 bis 2005. |
![]() Hotel Sacher Wien, Wien /AT ![]() Hilton Vienna Plaza, Wien /AT ![]() Radisson SAS Palais Hotel, Wien /AT |
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