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15. Juli 2007 – 30. September 2007

Hans Burgkmair - Ein Maler der Dürerzeit

Ausgewählte Gemälde von Hans Burgkmair, darunter einige der monumentalen Basilikagemälde aus dem Augsburger Katharinenkloster werden während der sanierungsbedingten Schließung der Augsburger Staatsgalerie in der Katharinenkirche nun in der Alten Pinakothek gezeigt. Vom 03. Juli bis zum 30. September 2007 sind die Werke im Ausstellungsbereich am Klenzeportal (Saal 1) zu sehen.
Hans Burgkmair (1473-1531) gehört als Zeitgenosse Hans Holbeins, Albrecht Dürers und Lucas Cranachs zu den ganz großen Malern der frühen Renaissance in Deutschland. Zunächst war er überwiegend als Buchillustrator und Graphiker tätig. Mit der »Basilika San Pietro«, seinem ersten monumentalen Gemäldeauftrag, trat er 1501 - nahezu unvermittelt - als Maler und Konkurrent des älteren Hans Holbein auf den Plan. Innovative Ikonographie und warmtoniges Kolorit zeichnen seine Werke aus.
Die Staatsgalerie Augsburg wird im Frühjahr wieder geöffnet sein.

Adresse

Alte Pinakothek
Kunstareal München Barer Strasse 27
80333 München
Fon +49 89 23 80 52 16
http://www.pinakothek.de


Öffnungszeiten

Täglich außer Montag 10-18 Uhr, Dienstag 10-20 Uhr.

Museumsbeschreibung

Europäische Malerei vom 14. bis 18. Jahrhundert
Die Alte Pinakothek gehört zu den bedeutendsten Galerien der Welt. Mehr als 700 Gemälde der Zeit vom 14. bis zum 18. Jahrhundert, darunter viele bekannte Hauptwerke der Kunst, sind ständig ausgestellt. Etliche weitere Hundert sind in Filialgalerien in ganz Bayern zu sehen oder befinden sich als Dauerleihgaben in Kirchen und öffentlichen Gebäuden.

Hervorgegangen aus verschiedenen älteren Sammlungen, die durch die Erbfolge der Wittelsbacher um 1800 in München vereint wurden, und vermehrt durch den Sammeleifer König Ludwigs I., erhielt der Gemäldebestand zwischen 1826 und 1836 am Rande der Stadt ein neues Gebäude, das Architekturgeschichte schrieb. Ludwig gab ihm einen im deutschen Sprachraum unverwechselbaren Namen: Pinakothek. Erst mit dem Bau der zweiten, neueren Pinakothek wurde daraus die „Ältere“ bzw. „Alte“ Pinakothek.

Die ehemals fürstliche Sammlung spiegelt die wechselvolle Geschichte der Wittelsbacher wie auch den Geschmack der jeweiligen Sammlerpersönlichkeiten; die unerreichbaren Stärken erklären sich dadurch wie auch die deutlichen Lücken im Bestand, die erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch Leihgaben zum Teil ausgeglichen werden konnten.

Das heute sichtbare Gebäude der Alten Pinakothek ist in wesentlichen Bereichen ein Ergebnis des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Alte Pinakothek besitzt die umfangreichste Sammlung an altdeutscher Malerei (u.a. Stefan Lochner, Albrecht Dürer, Albrecht Altdorfer, Cranach, Holbein, Matthias Grünewald, Michael Pacher, Hans von Aachen, Adam Elsheimer).





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