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7. April 2007 – 22. April 2007 Osterausstellung | Bilder der AuferstehungDie Alte Pinakothek zeigt in einer Sonderpräsentation eine kleine Auswahl von Ostermotiven aus eigenem Bestand, darunter auch weniger bekannte Gemälde aus dem Depot.Die Bilder zeigen Tradition, Wandel und Spielarten des Themas im Verlauf von sechs entscheidenden Jahrzehnten, zwischen dem mittleren 15. und dem frühen 16. Jahrhundert. Der Bogen spannt sich vom fränkischen Maler Hans Pleydenwurff, der sich in seiner Kunst an den Niederlanden orientierte, bis zu Albrecht Altdorfer, der sich von jeder Tradition löste und ikonographisch eigene, neue Wege ging. Bernhard Strigels »Grabwächter« stammen von einem Heiligen Grab, das in der Karwoche und an Ostern liturgische Verwendung fand. Auch der »lebende« Christus »nach« seinem Leiden verbildlicht den Auferstehungsgedanken. Facetten des Themas des »Schmerzensmannes« verdeutlichen Gemälde Rueland Frueaufs und jenes für die Abtei Oberaltaich arbeitenden anonymen Meisters. Sogar in Darstellungen der Madonna mit Kind kann die Auferstehung Christi symbolische Gestalt finden. AdresseAlte PinakothekKunstareal München Barer Strasse 27 80333 München Fon +49 89 23 80 52 16 http://www.pinakothek.de ÖffnungszeitenTäglich außer Montag 10-18 Uhr, Dienstag 10-20 Uhr.MuseumsbeschreibungEuropäische Malerei vom 14. bis 18. JahrhundertDie Alte Pinakothek gehört zu den bedeutendsten Galerien der Welt. Mehr als 700 Gemälde der Zeit vom 14. bis zum 18. Jahrhundert, darunter viele bekannte Hauptwerke der Kunst, sind ständig ausgestellt. Etliche weitere Hundert sind in Filialgalerien in ganz Bayern zu sehen oder befinden sich als Dauerleihgaben in Kirchen und öffentlichen Gebäuden. Hervorgegangen aus verschiedenen älteren Sammlungen, die durch die Erbfolge der Wittelsbacher um 1800 in München vereint wurden, und vermehrt durch den Sammeleifer König Ludwigs I., erhielt der Gemäldebestand zwischen 1826 und 1836 am Rande der Stadt ein neues Gebäude, das Architekturgeschichte schrieb. Ludwig gab ihm einen im deutschen Sprachraum unverwechselbaren Namen: Pinakothek. Erst mit dem Bau der zweiten, neueren Pinakothek wurde daraus die „Ältere“ bzw. „Alte“ Pinakothek. Die ehemals fürstliche Sammlung spiegelt die wechselvolle Geschichte der Wittelsbacher wie auch den Geschmack der jeweiligen Sammlerpersönlichkeiten; die unerreichbaren Stärken erklären sich dadurch wie auch die deutlichen Lücken im Bestand, die erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch Leihgaben zum Teil ausgeglichen werden konnten. Das heute sichtbare Gebäude der Alten Pinakothek ist in wesentlichen Bereichen ein Ergebnis des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Alte Pinakothek besitzt die umfangreichste Sammlung an altdeutscher Malerei (u.a. Stefan Lochner, Albrecht Dürer, Albrecht Altdorfer, Cranach, Holbein, Matthias Grünewald, Michael Pacher, Hans von Aachen, Adam Elsheimer). |
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