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18. Juni 2008 – 31. Oktober 2008 DRACULA - vom Wojwoden zum VampirDiese erstmalige Ausstellung zum Thema Dracula beginnt bei dem im 15. Jahrhundert die Walachei regierenden Fürsten Vlad Dracula. Das älteste von ihm erhaltene Porträtgemälde befindet sich seit über 400 Jahren im Schloss Ambras. Dracula war ein grausamer, aber auch gerechter Herrscher und ein gerissener Türkenheld. Aufgrund westlicher politischer Propaganda wurde er zum Archetypus des Bösen aus dem Osten, ein Mythos, der sich in veränderter Form bis heute gehalten hat. Die Kämpfe zwischen Christen und Osmanen bis zu den großen Türkenkriegen Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts werden anhand von bedeutenden Porträts und seltenen Waffen veranschaulicht. Mit der zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Gebieten der österreichischen Militärgrenze zum Osmanischen Reich auftauchenden Vampirhysterie und ihrem Niederschlag in der westlichen wissenschaftlichen Welt gibt die Ausstellung Einblick in das Wesen kollektiver Ängste. Zusammengefügt hat diese beiden historischen Fakten erst Bram Stoker vor etwas mehr als 100 Jahren in seinem berühmten Roman. Die Ausstellung schließt mit den zahlreichen Verfilmungen des Themas, welche maßgeblich unser heutiges Bild von Dracula prägen.AdresseSchloss Ambras - Kunsthistorisches MuseumSchloss Strasse 20 6020 Innsbruck Fon +43 1 525 24 48 02 http://www.khm.at/ambras ÖffnungszeitenTäglich von 10-17 Uhr. August bis 19 Uhr. November geschlossenMuseumsbeschreibungAuf Schloss Ambras, oberhalb von Innsbruck in Tirol gelegen, können Sie in das Leben und die Sammelleidenschaft des Renaissancefürsten Erzherzog Ferdinands II. (1529-1595) eintauchen: Entdecken Sie seine Kunst- und Wunderkammer, seine Rüstkammern sowie sein Antiquarium. Bewundern Sie die Habsburger Portraitgalerie mit Bildnissen von Albrecht III. (1349-1395) bis Kaiser Franz I. (1768-1835). Ausgestellt sind mehr als 200 Bildnisse, darunter wertvollste Arbeiten von Lukas Cranach, Giuseppe Arcimboldo, Peter Paul Rubens, Anton van Dyck und Diego Velásquez. |
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